SHELLY Flood Gen4 Wasseraustrittssensor, batteriebetrieben, WiFi, Bluetooth, Zigbee, Matter
Artikelnummer: 3800238071714


Produktdetailbeschreibung
Ein geplatzter Zulaufschlauch an der Waschmaschine oder ein undichter Boiler richten Schäden in fünfstelliger Höhe an, lange bevor jemand etwas bemerkt. Der Shelly Flood Gen4 ist ein batteriebetriebener Wasseraustrittssensor, der eine solche Situation sofort auf das Telefon meldet und zugleich vor Ort einen akustischen Alarm auslöst. Anders als punktuelle Melder liegt ihm ein Sensorkabel bei, er überwacht damit eine ganze Risikostrecke.
Ist das etwas für Sie?
- Ja, wenn Sie eine Strecke und nicht nur einen Punkt überwachen wollen. Im Lieferumfang liegt ein zwei Meter langes Sensorkabel, mit weiteren Kabeln lässt es sich auf bis zu 150 m verlängern.
- Ja, wenn Sie keine Versorgungsleitung verlegen möchten. Der Sensor läuft mit vier Mignonzellen etwa zwei Jahre.
- Ja, wenn Sie auch unterwegs gewarnt werden wollen. Neben dem Summer sendet er eine Meldung an die App und kann eine Aktion auf einem anderen Gerät auslösen.
- Ja, wenn Sie auf Matter oder Zigbee setzen. Der Sensor beherrscht beides sowie klassisches Wi-Fi.
- Nein, wählen Sie den Shelly Flood S Gen4, wenn Sie eine höhere Beständigkeit brauchen. Das Modell S hat die Schutzart IP67, dieses hier IP44.
- Nein, wenn Sie eine Temperaturmessung erwarten. Dieses Modell misst die Temperatur nicht.
- Nein, wenn der Sensor bei Frost oder bei einer Luftfeuchtigkeit über siebzig Prozent arbeiten soll. Der Bereich liegt bei -20 bis 40 °C und 30 bis 70 % relativer Feuchte.
Auf einen Blick
- Sensorkabel 2 m im Lieferumfang, durch Verketten bis 150 m
- Versorgung 4x AA 1,5 V, Laufzeit etwa zwei Jahre
- Wi-Fi 802.11 b/g/n/ax, Bluetooth 5 LE, Zigbee 802.15.4 und Matter
- eingebauter Summer für den Alarm vor Ort
- Betriebsart Flood mit drei Empfindlichkeitsstufen und Betriebsart Rain ohne Alarm
- Schutzart IP44
- Abmessungen 97 x 76 x 25 mm, Gewicht 185 g mit Batterien
- Wandmontage
- Gerätebezeichnung S4SN-0071A
Funktionen
Der Sensor unterscheidet zwei Betriebsarten. In der Betriebsart Flood überwacht er einen Wasseraustritt und löst bei Erkennung Alarm aus, wobei sich die Empfindlichkeit in drei Stufen einstellen lässt, Intense, Normal und Economic. In der Betriebsart Rain wird Wasser zwar erkannt, ein Alarm wird jedoch nicht ausgelöst. Das eignet sich im Freien, wo Regen der Normalzustand ist und nur die Aufzeichnung interessiert.
Vor dem Auslösen des Alarms lässt sich eine Verzögerung einstellen. Über einen Schieberegler legen Sie fest, wie lange der Zustand anhalten muss, bevor der Sensor reagiert. Eine kurze Verzögerung erfasst auch einen schnellen Austritt, eine längere unterdrückt Fehlalarme durch einen Tropfen, der von selbst verschwindet.
Jedes Ereignis wird im Aktivitätsprotokoll festgehalten, Sie können also im Nachhinein feststellen, wann der Austritt auftrat und wie lange er andauerte. Der Sensor meldet außerdem, wenn er die Verbindung verloren hat, sowohl per E-Mail als auch per Push-Nachricht.
Steuerung und Kommunikation
Der Sensor verbindet sich über Wi-Fi im Band 2,4 GHz, über Zigbee oder über Matter. Welchen Weg Sie nutzen, hängt von Ihrem Ökosystem und von der aufgespielten Firmware ab. Bluetooth 5 LE dient der ersten Kopplung und der Kommunikation vor Ort.
Für anspruchsvollere Installationen stehen MQTT, ein ausgehender Websocket mit SSL-Verschlüsselung und eine Gateway-Funktion zur Verfügung, bei der der Sensor die Kommunikation für umliegende Bluetooth-Geräte vermittelt. Es lassen sich zwei Wi-Fi-Netze hinterlegen, zwischen denen bei einem Ausfall automatisch umgeschaltet wird.
An das Auslösen und das Aufheben des Alarms lässt sich eine Aktion knüpfen. Entweder wird eine hinterlegte URL aufgerufen oder ein anderes Shelly Gerät direkt angesteuert, etwa um ein motorisches Ventil in der Wasserzuleitung zu schließen.
Montage und Anwendung
Das Gehäuse wird an der Wand montiert, außerhalb der Stelle, die Wasser überfluten würde. Das Sensorkabel wird anschließend auf dem Boden entlang der Risikostrecke verlegt, also unter der Waschmaschine, hinter dem Geschirrspüler, um den Boiler herum oder entlang eines Steigstrangs. Das Kabel spricht auf seiner gesamten Länge an und nicht nur am Ende.
Reichen zwei Meter nicht aus, werden die Kabel bis zu einer Gesamtlänge von 150 Metern hintereinander verbunden. Zur Befestigung des Kabels am Boden oder an der Wand bietet der Hersteller das Zubehör Shelly Cable Bracket an, das in Packungen zu zehn Stück geliefert und getrennt verkauft wird.
In den Sensor gehören vier Mignonzellen mit 1,5 V. Für den Betrieb im Freien ohne Abdeckung ist er nicht bestimmt, denn die Schutzart IP44 schützt gegen Spritzwasser und nicht gegen Untertauchen.
Was Sie noch brauchen
- Vier Batterien der Größe AA mit 1,5 V. Die Laufzeit beträgt laut Hersteller etwa zwei Jahre und hängt von den Batterien, der Nutzung und der Signalstärke ab.
- Einen Platz an der Wand. Der Hersteller nennt Wandmontage, das Gehäuse misst 97 x 76 x 25 mm.
- Einen Weg für das Sensorkabel. Es ist 2 m lang und lässt sich auf bis zu 150 m verlängern, ein Gerät kann also Heizraum und Bad zugleich überwachen.
- ⚠️ Eine Kabelführung ohne Kontakt zu Rohren und Metall. Der Hersteller nennt das als Hauptursache für Fehlalarme.
- Einen trockenen Platz für das Gehäuse selbst. Die Betriebsfeuchte beträgt 30 bis 70 %, was in Waschküche oder Heizraum zählt.
- Mehr nicht. Der Sensor wird nicht an die Elektrik angeschlossen und braucht kein Gateway, er geht direkt ins WLAN oder ins Zigbee-Netz.
Einsatzbereiche
- Bad und Waschküche. Überwachung des Bereichs unter der Waschmaschine und um die Abläufe.
- Küche. Ein unter der Zeile verlegtes Kabel deckt Geschirrspüler und Spülensiphon zugleich ab.
- Hauswirtschaftsraum. Boiler, Verteiler der Fußbodenheizung, Pumpe.
- Keller und Garage. Eindringendes Wasser bei Starkregen oder aufsteigende Feuchte.
- Serverraum und Lager. Austritt aus der Klimaanlage oder aus dem Kühlkreislauf.
- Ferienobjekte. Kontrolle des leeren Hauses aus der Ferne über die App.
Wichtig vor dem Kauf
- Der Sensor misst keine Temperatur. Wenn Sie auch die Temperatur benötigen, suchen Sie ein anderes Modell.
- Die Schutzart IP44 bedeutet Schutz gegen Spritzwasser. Der Sensor darf weder untergetaucht noch dauerhaft überflutet werden, die überwachte Stelle liegt am Boden, das Gehäuse selbst jedoch höher.
- Der Arbeitsbereich liegt bei -20 bis 40 °C und 30 bis 70 % Feuchte. In einem unbeheizten feuchten Schacht arbeitet er außerhalb seiner Bedingungen.
- Er stoppt das Wasser nicht von selbst. Zum Absperren der Zuleitung benötigen Sie ein motorisches Ventil und eine Aktion, die es beim Alarm schaltet.
- Die Batterien sind nicht wiederaufladbar und die Laufzeit hängt von der Signalstärke ab. Ein schwaches Signal bedeutet häufigeres Senden und eine kürzere Lebensdauer.
- Die maximale Betriebshöhe beträgt 2000 m.
Warum er später meldet und manchmal grundlos
Ein batteriebetriebener Sensor kann nicht ununterbrochen lauschen, sonst hielten die Batterien Wochen statt Jahre. Der Hersteller beschreibt deshalb drei Dinge, die fast jede Beschwerde über solche Sensoren erklären.
| Was passiert | Warum | Was hilft |
|---|---|---|
| der Alarm kommt nicht sofort | der Sensor prüft den Zustand alle fünf Sekunden, um Batterie zu sparen | nichts, es ist so gewollt |
| Alarm ohne Wasser | das Kabel berührt ein Rohr, eine Schiene oder anderes Metall | das Kabel frei verlegen |
| Alarm bei hoher Feuchte | Kondensation auf dem Kabel | die State hold time erhöhen |
| State hold time | standardmäßig null, einstellbar bis 60 Sekunden | der Zustand wechselt erst, wenn er die ganze Zeit anhält |
🔑 Die Einstellung State hold time macht aus einem unzuverlässigen Sensor im Bad einen zuverlässigen. Ab Werk ist sie ausgeschaltet.
Häufige Fragen
Wie viel Kabel darf ich anschließen?
Insgesamt bis zu 150 Meter. Zwei Meter liegen bei, weitere werden hinzugekauft und hintereinander verbunden.
Funktioniert er ohne Internet?
Der Summer vor Ort sowie Zigbee und Matter arbeiten innerhalb Ihres Netzes. Eine Meldung auf das Telefon von unterwegs setzt jedoch eine Cloud-Verbindung voraus.
Erkennt er den Unterschied zwischen Regen und Wasserschaden?
Von selbst nicht. Entscheidend ist die Betriebsart, die Sie einstellen. In der Betriebsart Rain wird Wasser ohne Alarm aufgezeichnet, in der Betriebsart Flood wird Alarm ausgelöst.
Darf er nach draußen?
Unter ein Vordach ja, ins Freie nein. Die Schutzart IP44 reicht für Dauerregen und Frost unter -20 °C nicht aus.
Shelly Flood Gen4 oder Flood S Gen4?
| Merkmal | Flood Gen4 | Flood S Gen4 |
|---|---|---|
| Erkennungsart | Sensorkabel 2 m | Edelstahlflächen am Gehäuse |
| Verlängerung per Kabel | bis 150 m | nicht möglich |
| Schutzart | IP44 | IP67 |
| Versorgung | 4x AA | 1x CR123A |
| Abmessungen | 97 x 76 x 25 mm | 23 x 77 mm |
| Gewicht mit Batterie | 185 g | 70 g |
Wählen Sie den Flood Gen4, wenn Sie eine Strecke überwachen wollen, also den Boden unter einem Gerät oder entlang einer Leitung. Wählen Sie den Flood S Gen4, wenn eine einzelne Stelle genügt, die Umgebung aber rau ist und der Sensor auch eine Überflutung überstehen muss.
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Sensoren und Fernbedienungen |
|---|---|
| EAN: | 3800238071714 |
| Material: | Kunststoff |
| Abmessungen: | 76 x 97 x 25 mm |
| Bluetooth: | ja |
| Montageart: | Wandmontage |
| Batterietyp: | 4xAA |
| Farbe: | Weiß |
| Gewicht: | 0,28 kg |
| Matter: | Ja |
| Unterstützung für Sprachassistenten: | Ja |
| Versorgungsspannungsart: | Batterie |
| Wi-Fi: | Ja |
| Zigbee: | Ja |
Produktbewertung
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| Hersteller : | Shelly Europe Ltd. |
|---|---|
| Adresse : | 103 Cherni Vrah Blvd., 1407 Sofia, Bulgarien |
| E-Mail : | support@shelly.com |
